Porträt – FC Fulham (ENG)
April 19th, 2010 § 9 Kommentare
Beim HSV geht es momentan drunter und drüber – doch auch weiterhin muss Fußball gespielt werden. Deshalb will ich den Blick nun wieder auf den Donnerstag richten, da nun definitiv die Halbfinalspiele der Europa-League ausgetragen werden. Unser Gegner hört auf den Namen FC Fulham und ich konnte wieder einmal einen Vereinsexperten für ein Porträt gewinnen. Er heißt Sönke und ich habe ihn um eine Auskunft bezüglich des FC Fulham gebeten und hier ist das Ergebnis:
Es gibt ein Bild, was die aktuelle Situation des FC Fulham besser beschreibt als es Worte jemals könnten. Es zeigt Manager Roy Hodgson, umrahmt von seinen Schlüsselspielern Zoltán Gera und Mark Schwarzer, so gelöst, wie man den seriösen Mann aus dem Londoner Stadtteil Croydon sonst nie zu Gesicht bekommt.
Der Sieg gegen den VfL Wolfsburg ist ein Bonbon auf die vergangenen Jahre, auf die Arbeit Roy Hodgsons beim FC Fulham, wie schon die Triumphe über Titelverteidiger Shakhtar Donezk und Juventus Turin. Ein Bonbon, der so langsam aber sicher Lust auf mehr macht – auf das Finale. Hamburg soll auf jeden Fall nicht nur einmal Reiseziel des Vereins aus dem Londoner Südwesten sein.
Der Älteste Verein der Hauptstadt des Fußballs
Gegründet vom damals 15-jährigen Teenager Tom Norman, wurde der „St Andrew’s Cricket and Football Club“ schnell zu einem ernstzunehmenden Sportverein und gewann zahlreiche Regionalmeisterschaften.
Kurze Zeit später, 1896, erkor man dann das Craven Cottage als Heimspielstätte aus – eine Liason, die bis heute Bestand hat.
Fortan spielte die Mannschaft in wechselnden Ligen, ab der Saison 1959/60 nach langer Durststrecke wieder erstklassig. Spieler wie Johnny Haynes und der vor kurzem verstorbene Sir Bobby Robson prägten diese Phase der Cottagers, die als beste Zeit des FC Fulham gilt.
Haynes, den Pelé als “Besten Passspieler der Welt” bezeichnete, und Robson blieben dem FC Fulham stets eng verbunden, sei es als Spieler als auch als Manager. Johnny Haynes gilt obendrein als bester Spieler der Vereinsgeschichte. Kurz nach seinem Tod im Jahre 2002 wurde im zu Ehren eine Statue vor dem Craven Cottage enthüllt.
Die Jahre nach Haynes wurden erneut in der Zweitklassigkeit zugebracht. Einziges Highlight dieser Zeit stellt der Einzug ins FA-Cup-Finale 1975 dar, das man gegen West Ham United jedoch deutlich mit 0-2 verlor.
In der jüngeren Geschichte (bis 1997) stürzte man dann komplett ab und fand sich in der untersten englischen Profiliga wieder. Nach drei Jahren Viertklassigkeit schließlich schaffte man den Aufstieg in die dritte Liga – hier übernahm Mohamed Al-Fayed den Staffelstab und führte den FC Fulham als Präsident mit dem in Hamburg wohlbekannten Kevin Keegan als Manager neben dem heutigen Co-Trainer des FC Chelsea, Ray Wilkins wieder zurück in Liga 2.
Nach Keegans Weggang im Jahre 1999 folgte eine kurze Phase der Instabilität, die durch die Ernennung des ehemaligen französischen Nationalspielers Jean Tigana zum Manager im Jahre 2000 beendet wurde.
Tigana verpasste dem Team eine Frischzellenkur und holte junge Talente wie die Franzosen Louis Saha und Steed Malbranque und den Portugiesen Luis Boa Morte. Prompt stieg der FC Fulham in die Premier League auf und hält seitdem die Klasse. Als Stars des Teams galten Keeper Edwin van der Sar und Saha, der kurze Zeit später für knapp 17 Mio. zu Manchester United transferiert wurde.
Tigana wurde in der Schlussphase der Saison 2002/03 entlassen, als man der Abstiegszone zum ersten Mal bedrohlich nahekam. Im folgte der ehemalige Spieler Chris Coleman, der zunehmend auf einheimische Spieler setzte. Coleman hielt das Team lange schadlos, erst in der Saison 2006/07 kam man den Abstiegsrängen wieder näher. Coleman wurde gefeuert und durch den nordirischen Nationalcoach Lawrie Sanchez ersetzt. Sanchez schaffte zwar den Klassenerhalt, doch nach dem schlechten Saisostart in der Folgesaison beendete man die Zusammenarbeit in den Schlusstagen des Jahres 2007 in einer schier ausweglosen Situation.
Auf Raten des finnischen Fulham-Keepers Antti Niemi verpflichtete Al-Fayed den Engländer Roy Hodgson, der sich in knapp 20 Jahren einen Ruf als “Globetrotter” zu Eigen gemacht hatte. Der Start unter Hodgson verlief holprig, doch mit einem Schlussspurt sicherte das Team doch noch den Klassenerhalt – trotz eines Vier-Punkte-Rückstandes nach dem 33.Spieltag. Dieser Erfolg ging als “Great Escape” in die Annalen ein und sollte den Grundstein legen für die erfolgreichste Zeit in der Vereinsgeschichte des FC Fulham.
Denn in der Folgesaison qualifizierte man sich völlig überraschend für die Europa League-Qualifikation – und das vor großen und finanzkräftigen Vereinen wie Tottenham oder Manchester City.
In dieser Saison setzt Hodgson den Trend fort – zwar ist man aufgrund der Mehrfachbelastung nur im Mittelfeld der Liga zu finden (trotz eines 3-1 gegen den FC Liverpool und eines 3-0 gegen Manchester United), doch schaffte man einen schier unglaublichen Run in der Europa League. Und nach dem FK Vetra Vilnius, Amkar Perm, ZSKA Sofia, dem FC Basel, dem AS Rom, Shakhtar Donezk, Juventus Turin und dem VfL Wolfsburg soll der Hamburger SV nun das nächste Opfer sein.
Das Team
Der FC Fulham zeichnet sich unter Hodgson vor allem durch taktische Disziplin und schnelles Kurzpassspiel aus, das vor allem über Spieler wie Dempsey, Gera und Duff vorgetragen wird.
Prunkstück ist jedoch die defensive Ordnung und die überragende und enorm konstante Innenverteidigung. Die Offensive galt lange als Achillesferse, doch durch die Leistungsexplosion von Bobby Zamora und die Verpflichtung des erfahrenen Damien Duff wurde dieser Makel inzwischen behoben.
Das Spiel, häufig schnell über die Stationen Murphy und Gera vorgetragen, zeichnet sich durch ein hohes Maß an Technik und vor allem Taktik aus. Das Team ist jederzeit in der Lage, entweder defensiv sicher zu stehen oder teils berauschenden Offensivfußball zu zelebrieren.
Während man zuhause in der Lage ist, die Gegner reihenweise zu überrennen (wie beim Spiel gegen ManUtd), steht man auswärts in der Regel defensiv und ist auf Konter ausgerichtet. Bei der Defensivarbeit sind auch die Offensivspieler stark involviert.
Die Torhüter
Im Tor ist der Australier Mark Schwarzer seit seiner Verpflichtung im Jahre 2008 eine Bank. Er wurde in der Saison 2008/09 als Bester Torwart der Premier League ausgezeichnet und von den Fulham-Fans zum Spieler der Saison gewählt.
Schwarzer hatte sich vor der Saison nach über 10 Jahren beim FC Middlesbrough zu einem Vereinswechsel entschlossen und seinen Vertrag bei Boro nicht verlängert.
Daraufhin erhielt der Aussie, dessen Spiel sich durch ein starkes Stellungsspiel und exzellente Paraden auszeichnet, Angebote vom FC Bayern und Juventus Turin – doch da diese Vereine ihm keinen Stammplatz garantieren konnten, entschloss sich der inzwischen 37-jährige Keeper zu einem Transfer zum FC Fulham. Auch in dieser Saison besticht der erfahrene Schwarzer, der auch in Deutschland kein Unbekannter ist – Anfang der 90er spielte der Sohn deutscher Eltern für kurze Zeit bei Dynamo Dresden und dem 1. FC Kaiserslautern – durch herausragende Leistungen aus – so wurde er im Februar zum “Barclays Player of the Month” gewählt. Schwarzer ist zudem der Ausländer mit den meisten Einsätzen der Premier League-Geschichte. Er bestritt desweiteren bereits ein UEFA-Cup-Finale mit Middlesbrough – dies verlor Boro jedoch deutlich mit 0-4.
Sein Ersatzmann wird Pascal Zuberbühler sein, in Deutschland aufgrund seiner Zeit bei Bayer Leverkusen (00/01) ebenfalls kein Unbekannter. Zuberbühler wurde bereits bei der schweizer Nationalmannschaft von Hodgson trainiert und im Jahre 2008 von Neuchatel Xamax geholt. Er bestritt bisher keine Partie für die erste Mannschaft und kam nur bei den Reserves zum Einsatz. Dennoch wurde sein Vertrag im Jahre 2009 um ein weiteres Jahr verlängert.
Die Außenverteidiger
Die “fullbacks” sind essentiell für das Spiel des FC Fulham – dieser Effekt verstärkte sich nach der Ankunft von Damien Duff. Hodgson stellte die Mittelfeldspieler auf die entgegengesetzte Seite, den Linksfuß Duff nach rechts und die Rechtsfüßer Davies und Dempsey – abhängig davon, wer spielt – nach links. So gab es für die Außenverteidiger die Maxime, die nach innen ziehenden Mittelfeldspieler zu hinterlaufen und so die gegnerische Verteidigung auseinanderzuziehen.
Die Linksverteidigung wird in der Europa League zumeist ausgefüllt vom zweimaligen englischen Nationalspieler Paul Konchesky (28). Konchesky stammt aus der Jugendakademie von Charlton Athletic und kam über die Londoner Stationen Tottenham und West Ham im Jahre 2007 zum FC Fulham. Glatzkopf Konchesky war früher gelegentlich für den einen oder anderen defensiven Lapsus gut, dies hat er jedoch inzwischen abstellen können. Offensiv ist Konchesky einer der besten englischen Verteidiger. So rechnet er sich auch noch gewisse Chancen auf eine WM-Teilnahme aus, vor allem nach dem Rücktritt von Wayne Bridge.
Rechts gab es mit John Pantsil einen ähnlichen Spieler. Der Ghanaer verletzte sich jedoch im Dezember beim Spiel gegen Chelsea schwer (nachdem er Superstar Didier Drogba während der gesamten Partie komplett aus dem Spiel nahm) – so übernahmen Sommertransfer Stephen Kelly (26) und Allrounder Chris Baird (28) diese Aufgabe wechselseitig. Zuletzt wurde Baird präferiert, vor allem aufgrund von Kelly’s inzwischen häufigen spielentscheidenden Fehlern.
Kelly ist gleichermaßen auch Ersatz für Paul Konchesky auf links, da Villa-Leihgabe Nicky Shorey (29), der in der Liga zuletzt überzeugte, in der Europa League nicht spielberechtigt ist.
Die Innenverteidiger
Das Prunkstück des FC Fulham ist zweifellos die Innenverteidigung.
Brede Hangeland, den Roy Hodgson schon aus seiner Zeit bei Viking Stavanger kannte, wurde im Januar 2008 vom FC Kopenhagen verpflichtet.
Der 1,95m-Hüne wirkte sich sofort als stabilisierender Faktor in der Verteidigung aus und war ein entscheidender Faktor für den Klassenerhalt der Mannschaft. Als auch in der Saison 08/09 starke Leistungen folgten, bekundete Arsenal-Manager Wenger Interesse am langen Norweger.
Doch Hangeland blieb und verlängerte seinen Vertrag überdies bis 2013.
Ebenso wie Innenverteidiger-Kollege Aaron Hughes (30). Der erfahrene Hughes, der grade mal 1,83m groß ist, hat sich in der letzten Saison enorm gesteigert und so ist die Innenverteidigung eine der besten der Premier League.
Das große Talent Chris Smalling, das im Sommer für knapp 10 Mio. zu ManUtd wechseln wird, hat so kaum eine Chance auf Einsatzzeiten.
Nicht nur Grafite und Dzeko, sondern auch Trezeguet und Del Piero, Drogba, Rooney, Torres und Amauri haben sich an Hangeland und Hughes schon die Zähne ausgebissen. Besonders hier kommt auf Petric, van Nistelrooy & Co. ein hartes Stück Arbeit zu.
Die Flügelspieler
In der herausragenden Saison 08/09 bereits eines der belebenden Elemente des Fulham-Spiels, hat die Position des kreativen Mittelfelds dank der Verpflichtung von Damien Duff von Newcastle United eine weitere Stärkung erfahren. Clint Dempsey und Duff haben in dieser Premier League-Saison beide 6 Tore erzielt und zahlreiche Vorlagen gegeben. Auch in der Spielgestaltung ist dieses Duo wohl eines der besten der Liga und jederzeit in der Lage, ein Spiel im Alleingang zu entscheiden.
Der US-Amerikaner Dempsey, der Ire Duff und der vor ihnen positionierte, ständig rochierenden Ungar Zoltán Gera sind das kreative Herz der Mannschaft. Auch gegen Wolfsburg, wo der erfahrene Waliser Simon Davies für den verletzten Dempsey startete, war es eine Kombination von Duff und Gera, die das 1-0 nach 21 Sekunden einleitete.
Alternativen sind je nach Aufstellung Simon Davies und der Norweger Bjorn Helge Riise, Bruder des ehemaligen Liverpoolers John Arne Riise.
Die Zentrale
Danny Murphy (33) ist der Kapitän und Strippenzieher im Mittelfeld des Der erfahrene Mann, der den UEFA-Cup 2001 mit dem FC Liverpool gewinnen konnte und in der Premier League bereits für Liverpool, Charlton, Tottenham und Fulham aktiv war, delegiert seine Mannen erfolgreich und hat im Weltfußball schon nahezu alles gesehen.
Hinter ihm räumt der Nigerianer Dickson Etuhu (27) alles ab. Der 1,88m große Defensivmann wurde im Januar 2009 Stammspieler, als Jimmy Bullard den Verein in Richtung Hull verließ.
Etuhu etablierte sich schnell neben Murphy und besticht durch Ruhe und Zweikampfstärke. Gänzlich unumstritten ist er nicht und so kann es sein, dass statt dem Nigerianer der südafrikanische Nationalspieler Kagisho Dikgacoi oder der schon angesprochene Chris Baird aufläuft. Erste Option für Skipper Murphy ist der ebenfalls sehr erfahrene Jonathan Greening (31).
Der Sturm
Es gehen einem die Superlative aus, wenn man Bobby Zamora beschreiben will. Vor dieser Saison wurde er beinahe zu Hull City transferiert, man hatte sich auf eine Ablösesumme geeinigt. Doch Zamora wollte bei Fulham bleiben. 2 Tore schoss er in der Saison 08/09. Dennoch war er unumstrittener Stammspieler.
Denn Zamora tut etwas, was nur wenige Stürmer können: Er spielt mannschaftsdienlich.
Zamora wird häufig hoch angespielt und legt dann auf die folgenden Kreativspieler ab, damit die entweder abschließen können oder wieder zu Zamora zurückspielen.
In dieser Saison kommen noch die Tore dazu. Warum, weiß keiner. Auch Zamora nicht.
Vielleicht liegt es an Andy Johnson, der in der vergangenen Saison neben Zamora aktiv war und in dieser Saison verletzt passen muss. Vielleicht liegt es aber auch an der Aussprache mit den Fans.
Im Grunde ist es egal – Zamora ist in der Form seines Lebens und kein Innenverteidiger kann ihn derzeit aufhalten.
Erste Alternativen sind hier der erfahrene Norweger Erik Nevland und der Schwede David Elm, der junge Italiener Stefano Okaka, der in der Gruppenphase noch für den AS Rom gegen die Cottagers traf, ist nicht spielberechtigt.
Der Manager
Roy Hodgson ist das Geheimnis hinter Fulhams Erfolg.
In Fankreisen gilt er schon als der größte Manager in der Klubgeschichte, und das ist sicher keine Untertreibung. Der 62-jährige Manager aus Croydon ist ein weitgereister Mann und spricht fließend Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Schwedisch und Norwegisch. Als immer höflicher, angenehm leiser und sehr diplomatischer Mann von Welt hat der von den Fans nur “Sir Roy” gerufene Hodgson die Herzen der Fans im Sturm erobert.
Überall hatte Hodgson bisher Erfolg – nur in seinem Heimatland England bis zu seiner Amtsübernahme nicht. So galt er lange als unbeschriebenes Blatt im Mutterland des Fußballs.
Als er die Mannschaft 2008 vor dem fast schon sicheren Abstieg rettete, ließ die Leistung zum ersten Mal aufhorchen.
Knapp zwei Jahre später weiß nun jeder, was Hodgson kann, spielt er doch mit Fulham seit Monaten über dem Limit der Mannschaft.
So wird Hodgson schon als Nachfolger von Englands Nationaltrainer Fabio Capello gehandelt. Bis 2011 wird er Fulham jedoch laut Vertrag erhalten bleiben. Vielleicht auch darüber hinaus.
Sonstiges
Fulham gilt innerhalb Londons als der “Kleinste” der “Großen”.
Die Spieler haben traditionell ein recht enges, vertrautes Verhältnis zur kleinen, aber treuen Fanbasis, weshalb Fulham häufig auch als “Family Club” bezeichnet wird.
Für die Spiele gegen den HSV kann man mit folgender Startaufstellung rechnen:
—————————————-Mark Schwarzer———————————————–
—–Chris Baird—–Aaron Hughes—–Brede Hangeland—–Paul Konchesky—–
————————–Dickson Etuhu—————————————————————
———————————————Danny Murphy(c)—————————————–
—–Damien Duff————————————————————–Clint Dempsey—–
————————————-Zoltán Gera———————————————————-
—————————————–Bobby Zamora————————————————–
Der HSV ist insgesamt sicher leichter Favorit, doch Fulham hat bewiesen, dass man insbesondere im Craven Cottage jeden Gegner in die Knie zwingen kann.
Anmerkung des Autors: Sönke, du bist unglaublich.









Wow. Erste Sahne das Portrait. Vielen Dank! (auch an Sönke)
Man, Man, Man das liest sich nicht gut für den HSV. Wenn wir gegen die Fulhamer weiterkommen, wäre es schon ne Leistung.
Vielen Dank für die Infos!
Als Aston Villa Beobachter kann ich sagen: Über die Flügel ist Fulham zu packen, da sind sie verwundbar und dann haben auch die hochgelobten IVs nicht immer den Überblick -Agbonlahor hat in den beiden Punktspielen dieser Saison drei Buden gemacht.
Also schön über außen und dann Flanke auf Petric oder RvN, dann wird´s schon klingeln.
Wenn der HSV sich zusammenreißt, muss Fulham machbar sein. Allerdings hätten auch Hannover und Mainz machbar sein sollen.
Das ist die Frage, kann das Ziel EL-Finale Trainer,Team und Fans wieder zusammenschweißen ? Ich hoffe es und drücke die Daumen.
[...] ausführliche Gegnervorstellung findet ihr im Blog von Erik, den ich sehr gelungen [...]
@ JohnDevey: ich möchte nur ungern den Spielverderber geben, aber Petric ist verletzt und nicht im Kader. Das ändert unsere Wünsche aber jur minimal: “Also schön über außen und dann Flanke auf Guerrero oder RvN, dann wird´s schon klingeln….”
Ja, hoffen wir, denn der Sieg in der EL wäre einfach schon mal so toll; er würde aber auch den Bann brechen helfen, daß der HSV zum Schluss immer alles verspielt. Das halte ich fast für das Wichtigste. Abgesehen davon natürlich, dass ich gerne mal auf dem Rathausmarkt jubeln möchte.
Hallo Erik, kann es sein, dass die “e-mail-Uhr” nich auf Winterzeit steht?
@ Larissa: Ja, du hast recht.
Meine Güte, die wirklich wichtigen Dinge im Leben beginnen schon aus meinem Gedächtnis zu verschwinden – oder war da nur der Wunsch Vater des Gedanken ?
@ Larissa
Keine Ahnung, WordPress hat es eh nicht so ganz genau mit den Zeiten ;(
@ John
Wer soll denn im Moment unsere Flügel beleben? Eben. Da ist nix..
[...] ausführliche Gegnervorstellung findet ihr im Blog von Erik, den ich sehr gelungen [...]